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Hausgeld-Rechner – ist Ihr Hausgeld zu hoch?

In 60 Sekunden prüfen, wie Ihr Hausgeld im bundesweiten Markt­vergleich liegt. Mit echten Perzentilen P25 / Median / P75 aus aggregierten Quellen: Deutscher Mieterbund, VDIV/CRES, Heizspiegel. Aufschlüsselung in Verwaltung, Rücklage, Betriebskosten und Heizung.

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Verto Hausverwaltung – 5/5 (40+ Google-Bewertungen)
Hausgeld-Vergleich Illustration

Für Frankfurt, Bad Homburg und andere Verto-Region-Städte mit zusätzlichen Portfolio-Daten.

Einfach = ruhig/wenig nachgefragt. Sehr gut = Premium/zentral.

Mehr Einheiten = günstigere Verwaltung pro Einheit.

Wärmepumpe/Pellets sind günstiger als Gas/Öl/Fernwärme.

Premium = Concierge, Pool, Spa, Tiefgarage mit Lademöglichkeit.

Gesamtes Hausgeld inkl. Rücklage und Nebenkosten (laut Wirtschaftsplan).

Hausgeld-Vergleich für Frankfurt am Main

280,00 € / Monat(3,73 €/m²)

Unteres Marktviertel

Ihr Hausgeld liegt im unteren Marktviertel (-20.1 % unter Median). Im typischen Bereich für vergleichbare Objekte — aber prüfen Sie die Rücklagenplanung.

Aufteilung im Vergleich

Ihre Verteilung3,73 €/m²
Markt-Median4,67 €/m²
Verw.
0,41vs. 0,51
Rückl.
0,72vs. 0,90
Betriebsk.
1,48vs. 1,85
Heiz.
1,13vs. 1,41

Marktwerte je Komponente

Verwaltung

€/m²
0,51

0,440,60

Rücklage

€/m²
0,90

0,701,20

Betriebskosten

€/m²
1,85

1,602,25

Heizung

€/m²
1,41

1,151,78

Gesamt (€/m²)P25 3,89 · Median 4,67 · P75 5,83

Frankfurt am Main (HE) — Quelle: DMB Hessen + Wiesbaden-Erhebung 2026 (nebenkostenpro)

Premium-Hausverwaltung im Rhein-Main-Gebiet

Verto verwaltet WEG-Objekte mit dem Anspruch an Premium-Service: transparente Wirtschaftspläne, persönlicher Property Manager und digitales Eigentümerportal — das schafft Sicherheit für Eigentümer und Beirat.

Antwort < 24h§26a-zertifiziertPersönlicher Property Manager
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Hinweis: Dieser Vergleichsrechner basiert auf aggregierten Marktdaten aus öffentlichen Quellen (DMB, VDIV/CRES, Heizspiegel, ImmoWertV) und — wo verfügbar — Verto-eigenen Portfolio-Aggregaten. Die Werte sind Orientierungswerte ohne Gewähr. Für eine fundierte Beurteilung Ihres konkreten Wirtschaftsplans wenden Sie sich an Ihren WEG-Verwalter oder einen Sachverständigen.

Grundlagen

Was ist Hausgeld — und woraus setzt es sich zusammen?

Hausgeld besteht aus vier Hauptblöcken. Wir zeigen die typische Aufteilung — Ihr individueller Wert kann je nach Objekt davon abweichen.

Verwaltung

22-48 €/Einh.

Verwaltervergütung; skaliert mit WEG-Größe.

Quelle: VDIV/CRES 2025

Rücklage

0,80-1,20 €/m²

Erhaltungsrücklage; steigt mit Gebäudealter.

Quelle: II. BV + Marktkonsens

Betriebskosten

1,35-2,30 €/m²

Versicherung, Hausmeister, Wasser, Müll etc.

Quelle: DMB-Spiegel 2024

Heizung

0,63-1,46 €/m²

Je nach Energieträger und Baujahr.

Quelle: Heizspiegel 2025

Summe-Median für Bestandsbau: 3,00-4,50 €/m²/Monat · Premium-Neubau bis 6 €/m².

Regional-Vergleich

Hausgeld nach Bundesland

Bundeslandweise aggregierte Hausgeld-Mediane in €/m²/Monat (inkl. Heizung). Datenstand: 2024/2025.

Bundesland / RegionMedian (€/m²/Monat)Quelle
Bayern (München, Nürnberg)3,50 – 4,20DMB Bayern 2024 + ImmoWertV
Berlin3,00 – 3,90Senat Berlin Betriebskostenübersicht 2024
Nordrhein-Westfalen3,10 – 3,80DMB NRW 2024
Hessen (Frankfurt, Wiesbaden)3,20 – 4,00DMB Hessen + nebenkostenpro Wiesbaden
Hamburg3,20 – 4,00IW Köln 2023 + DMB-Konsens
Baden-Württemberg (Stuttgart)3,10 – 3,80DMB-Aggregat 2024
Sachsen / Thüringen / Ost-DE2,40 – 3,00DMB-Aggregat Ost 2024

Vollständige Methodik mit allen Quellen-URLs: zur Methodik-Seite ↗

So funktioniert es

Hausgeld-Vergleich in 3 Schritten

01

Daten eingeben

Stadt/PLZ, Wohnfläche, Anzahl Einheiten, Baujahr-Bucket, Heizungsart, Aufzug ja/nein, aktuelles Hausgeld eingeben.

02

Marktvergleich ablesen

Live-Berechnung der Perzentile P25/Median/P75 für Ihre Konstellation aus DMB-Spiegel, VDIV/CRES, Heizspiegel.

03

Auffälligkeiten erkennen

Ihre Position im Marktvergleich (unteres/typisches/oberes Viertel) plus konkrete Hinweise zur Aufschlüsselung.

Beispielrechnungen

So wirkt sich Stadt, Baujahr und Ausstattung aus

Drei typische Konstellationen — vom 90er-Bestandsbau bis zum Premium-Neubau.

Beispiel 1: 1990er-WEG in Frankfurt

Wohnung 75 m² in Frankfurt-Bornheim, WEG mit 14 Einheiten, Baujahr 1995, Aufzug, Gasheizung. Aktuelles Hausgeld: 320 €/Monat.

Verwaltung (klein, Großstadt)~0,50 €/m² (Median)
Erhaltungsrücklage (90er+Aufzug)~0,85 €/m²
Betriebskosten (HE+Großstadt+Aufzug)~2,05 €/m²
Heizung Gas (90er)~1,23 €/m²
Gesamt-Median~4,63 €/m² · 347 €/Monat

Fazit: Mit 320 €/Monat liegen Sie im unteren Marktviertel (typischer Bereich). Wirtschaftsplan und Rücklage sind plausibel — vor allem die Rücklage prüfen.

Beispiel 2: Neubau-Premium München

Wohnung 90 m² in München-Schwabing, WEG mit 40 Einheiten, Baujahr 2018, Aufzug, Fernwärme, Tiefgarage + Concierge. Aktuelles Hausgeld: 720 €/Monat.

Verwaltung (mittel, Großstadt)~0,40 €/m²
Erhaltungsrücklage (Neubau+Aufzug)~0,73 €/m²
Betriebskosten (BY+Großstadt+Aufzug+Premium)~3,80 €/m²
Heizung Fernwärme (Neubau)~1,02 €/m²
Gesamt-Median~5,95 €/m² · 535 €/Monat

Fazit: Mit 720 €/Monat (= 8 €/m²) liegen Sie im oberen Bereich. Bei einem Premium-Concierge-Objekt aber im Rahmen — der Premium-Aufschlag erklärt das.

Beispiel 3: Altbau Berlin

Wohnung 65 m² in Berlin-Kreuzberg, WEG mit 22 Einheiten, Baujahr vorkrieg saniert, kein Aufzug, Gasheizung. Aktuelles Hausgeld: 240 €/Monat.

Verwaltung (mittel)~0,45 €/m²
Erhaltungsrücklage (Vorkrieg)~1,25 €/m²
Betriebskosten (Berlin)~1,93 €/m²
Heizung Gas (Vorkrieg)~1,84 €/m²
Gesamt-Median~5,47 €/m² · 356 €/Monat

Fazit: Mit 240 € (3,69 €/m²) liegen Sie deutlich unter dem Markterwartungswert. Bei einem unsanierten Vorkriegsbau mit Gasheizung ist die Rücklage wahrscheinlich unterfinanziert — Sonderumlagen-Risiko.

Weiteres Tool

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Mehr zur WEG-Verwaltung

Häufige Fragen

Hausgeld — die wichtigsten Antworten

Was ist Hausgeld und woraus setzt es sich zusammen?+

Hausgeld ist der monatliche Betrag, den WEG-Eigentümer an die Eigentümergemeinschaft zahlen. Es setzt sich aus vier Hauptblöcken zusammen: (1) Verwaltungskosten der WEG-Verwaltung (typisch 22-48 €/Einheit/Monat), (2) Erhaltungsrücklage für künftige Instandhaltungen (0,80-1,20 €/m²/Monat), (3) umlagefähige Betriebskosten ohne Heizung (Hausmeister, Versicherung, Wasser, Müll etc.; Bundesschnitt 1,35-1,80 €/m²/Monat), (4) Heizung und Warmwasser (je nach Energieträger 0,63-1,46 €/m²/Monat). In Summe bewegt sich Hausgeld typisch zwischen 3,00 und 4,50 €/m²/Monat.

Wie viel Hausgeld ist normal pro m²?+

Der bundesweite Median für Bestandsimmobilien liegt bei etwa 3,50 €/m²/Monat (Quelle: aggregiert aus DMB-Betriebskostenspiegel 2024, VDIV-Branchenbarometer 2025, Heizspiegel 2025). Die Spannweite reicht von 2,50 €/m² bei einfachen Bestandsbauten ohne Aufzug bis zu 6,00 €/m² bei Premium-Neubauten mit Aufzug, Tiefgarage und Concierge-Service. Unser Rechner zeigt die exakte Marktbreite (P25/Median/P75) für Ihre konkrete Konstellation aus Stadt, Baujahr, Einheiten und Heizung.

Ist mein Hausgeld zu hoch?+

Liegt Ihr Hausgeld im oberen Marktviertel (über P75) oder gar über dem 90. Perzentil, ist das ein Hinweis auf erhöhte Verwaltergebühren oder höhere Bewirtschaftungskosten als marktüblich. Zentrale Prüfschritte: (1) Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung anfordern und Posten einzeln gegen den DMB-Betriebskostenspiegel halten, (2) Verwaltervergütung gegen CRES-Studie 2024/25 prüfen (Spanne 27-48 €/Einheit), (3) Rücklage gegen II.-BV-Staffel prüfen (7,10-11,50 €/m²/Jahr je nach Baujahr). Bei systematischen Auffälligkeiten lohnt sich ein Verwaltervergleich.

Wie hoch sollte die Erhaltungsrücklage sein?+

Die II. Berechnungsverordnung definiert Höchstwerte für sozialen Wohnungsbau: 7,10 €/m²/Jahr bei Gebäuden unter 22 Jahren, 9,00 €/m²/Jahr bei 22-32 Jahren, 11,50 €/m²/Jahr darüber. Mit Aufzug jeweils +1,00 €/m²/Jahr. Marktüblich für freifinanzierten Wohnraum sind 0,80-1,20 €/m²/Monat (= 9,60-14,40 €/m²/Jahr). Bei stark sanierungsbedürftigen Altbauten oder anstehenden Energie-Modernisierungen kann eine höhere Rücklage von 1,50 €/m²/Monat sinnvoll sein. Eine unterfinanzierte Rücklage führt mittelfristig zu Sonderumlagen.

Was kostet eine WEG-Verwaltung pro Einheit?+

Aus der aktuellen CRES-Verwalterentgeltstudie 2024/25 (Haus & Grund / IVD / DIA): Neuverträge bundesweit 27,37 – 41,65 €/Einheit/Monat, kleine WEGs unter 10 Einheiten bis 48 €/Einheit, große WEGs ab 100 Einheiten ab 20 €/Einheit. In Großstädten wie Frankfurt, München, Berlin liegt die Spanne bei 35-45 €/Einheit. Das VDIV-Branchenbarometer 2025 zeigt zudem starke Preissteigerungen 2024 (+12,6 %) — viele Bestandsverträge wurden angepasst. Unter 20 €/Einheit ist für seriöse Verwaltung kaum kostendeckend.

Welche Heizkosten sind im Marktvergleich normal?+

Aus dem Heizspiegel 2025 (n=90.000 Gebäude, Abrechnungsjahr 2024) für Mehrfamilienhäuser: Erdgas und Heizöl je ca. 14,70 €/m²/Jahr (= 1,23 €/m²/Monat), Fernwärme 17,50 €/m²/Jahr, Wärmepumpe 9,70 €/m²/Jahr, Pellets 7,50 €/m²/Jahr. Vorkriegs-Altbauten verursachen typisch 50-70 % höhere Heizkosten als Neubauten ab 2002. Bei sehr alten Gebäuden mit fossilem Heizungssystem ist eine Modernisierung der größte Hebel zur Hausgeld-Senkung.

Was zählt zum Hausgeld — und was nicht?+

ZUM Hausgeld zählen: alle Kosten des Gemeinschaftseigentums (Verwaltung, Rücklage, gemeinsame Versicherung, Hausmeister, Müll, gemeinsame Heizungsanlage etc.). NICHT zum Hausgeld zählen: Sondereigentumskosten (Strom Ihrer Wohnung, eigene Hausratversicherung, kleine Reparaturen in der Wohnung selbst). Bei vermieteten Eigentumswohnungen sind nur die nach BetrKV umlagefähigen Posten an den Mieter weiterzugeben — Verwaltungs- und Rücklageanteil trägt der Eigentümer.

Wie wird das Hausgeld zwischen den Eigentümern aufgeteilt?+

Nach Miteigentumsanteilen (MEA), die in der Teilungserklärung festgelegt sind — meist proportional zur Wohnungsgröße. Abweichende Verteilungsschlüssel (z. B. nach Verbrauch oder Personenzahl) können in der Eigentümerversammlung beschlossen werden, sofern die Teilungserklärung das nicht ausschließt. Heizkosten werden nach Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig abgerechnet (50-70 % nach Verbrauch, Rest nach Fläche).

Was tun, wenn das Hausgeld auffällig hoch ist?+

Erste Schritte: (1) Wirtschaftsplan vom Verwalter anfordern und mit Vorjahren vergleichen, (2) Jahresabrechnung Position für Position gegen den DMB-Betriebskostenspiegel halten, (3) Beirat einbeziehen — er hat ein Prüfungsrecht. Bei Verdacht auf überhöhte Verwaltergebühren: alternative Angebote einholen (mindestens 3). Bei strukturell hohen Kosten (Aufzug, alte Heizung): Modernisierungsoptionen prüfen. Bei akutem Streit: Mietrechtsschutz oder Fachanwalt für WEG-Recht einbeziehen.

Ist der Rechner verbindlich oder eine Rechtsberatung?+

Nein. Der Rechner liefert einen Orientierungswert auf Basis öffentlicher Aggregat-Statistiken (Mieterbund-Betriebskostenspiegel, VDIV/CRES-Verwalterhonorare, Heizspiegel, II. Berechnungsverordnung, ImmoWertV). Er ersetzt keine individuelle Prüfung Ihres Wirtschaftsplans und keine Rechtsberatung. Für rechtsverbindliche Aussagen wenden Sie sich an Ihren WEG-Verwalter, einen Sachverständigen oder einen Fachanwalt für WEG-Recht.

Hinweis: Dieser Rechner liefert einen Orientierungswert auf Basis aggregierter Marktdaten aus öffentlichen Quellen. Er ersetzt KEINE individuelle Prüfung des Wirtschaftsplans und keine Rechtsberatung im Sinne des RDG.

Datenstand: 14.05.2026 · Methodik & Quellen · Verto GmbH übernimmt keine Haftung für Entscheidungen auf Basis dieses Tools.